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Vierschanzentournee in Bischofshofen: Vorbericht und Liveticker

Die 60. Auflage der Vierschanzentournee.

Die 60. Auflage der Vierschanzentournee.

UPDATE: Den Sven Hannawald freut’s! Auch wenn Schlierenzauer in der Tournee-Gesamtwertung noch klar voran liegt, so richtig glücklich war er mit seinem 2. Platz in Innsbruck aber nicht. Denn der Tiroler hätte nur allzu gern, wie Sven Hannawald, alle vier Springen gewonnen. Dafür wird ihm der Gesamtsieg nicht mehr zu nehmen sein, oder?

Die Qualifikation wurde wegen Schnee und starken Wind von Donnerstag auf Freitag (15.00 Uhr) verschoben. Direkt danach sollen 2 Wertungsdurchgänge gesprungen werden. Renndirektor Walter Hofer hofft  auf „ein günstiges Wetterfenster“. Die Wettervorhersagen vermelden aber anderes. Am Freitag soll Sturmtief „Andrea“ mit viel Schnee im Gepäck über die Schanze pfeifen.

UPDATE: Die Vierschanzen Tournee bleibt auch vor dem abschließenden Springen in Bischofshofen fest in Österreichischer Hand. In Innsbruck fand am Mittwoch das 3. Springen der Tournee statt. Das Ergebnis ist bekannt. 3. ÖSV Sieg und eine Dreifachführung der Österreicher in der Gesamtwertung.

Vor dem abschließenden Springen am Freitag in Bischofshofen ist der Sieg den Österreichern nicht mehr zunehmen. Trotzdem ermahnt ein überglücklicher ÖSV Trainer Alexander Pointner: „Man muss am Boden bleiben. Wir erhoffen uns aber natürlich, am Ende ganz oben zu stehen.“

Eines ist jedoch klar – seine Jungs brauchten auch in Innsbruck wieder am längsten bis Sie nach dem Absprung wieder festen Boden unter den Füßen hatten.

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Die Gesamtwertung vor dem letzten Springen in Bischofshofen

1. Andreas Kofler AUT 127,5/131,5 252,8
2. Gregor Schlierenzauer AUT 130,5/123,0 247,6
3. Taku Takeuchi JPN 131,5/124,0 246,7
4. Anders Bardal NOR 128,0/125,5 244,4
5. Roman Koudelka CZE 123,5/122,5 239,5
6. Thomas Morgenstern AUT 120,5/123,0 237,1
7. Maximilian Mechler GER 119,0/126,0 235,1
8. Michael Neumayer GER 132,0/121,5 234,4
9. Kamil Stoch POL 132,5/108,0 232,0
10. Lukas Hlava CZE 126,0/118,0 229,5
11. Peter Prevc SLO 129,5/118,0 227,9
12. Richard Freitag GER 128,5/114,0 227,2

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UPDATE: Andreas Kofler (AUT, Fischer) hat das Bergisel-Springen im Rahmen der Vierschanzentournee gewonnen. Der Tiroler setzte sich vor seinem Teamkollegen Gregor Schlierenzauer (AUT, Fischer) und Taku Takeuchi (JPN, Fischer) durch.

Kofler verhindert Schlierenzauer-Triumph

Auch Gregor Schlierenzauer hat es nicht geschafft es Sven Hannawald gleichzutun und wie der Schwarzwälder im Jahre 2000 alle vier Tourneespringen in einem Winter zu gewinnen. Schlierenzauer beendete den heutigen Wettkampf als Zweiter 5,2 Punkte hinter Kofler, nachdem er nach dem ersten Durchgang noch hinter Kamil Stoch (POL, Fischer) Zweiter gewesen war. Kofler profitierte im Finale von Aufwindbedingungen und holte sich so seinen fünften Saisonsieg, während der Pole Rückenwind erwischte und nur Neunter wurde. „Am Ende war es sehr schwierig zu springen, ich hatte aber auch Glück mit den Bedingungen und bin froh, hier gewonnen zu haben“, freute sich Kofler, der es in Innsbruck noch nie auf das Podium geschafft hatte. Taku Takeuchi aus Japan konnte sich nach seinem vierten Rang in Garmisch diesmal über einen Podestplatz freuen.

Neun Fischer-Adler in den Top Ten

Zum erneuten Top-Ergebnis der Fischer-Adler trugen auch Anders Bardal (NOR, Fischer) und Roman Koudelka (CZE, Fischer) bei, die die Plätze vier und fünf vor Thomas Morgenstern (AUT, Fischer) belegten. Michael Neumayer (GER, Fischer) kam als Achter vor Kamil Stoch und Lukas Hlava (CZE, Fischer) in die Wertung.

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UPDATE: Zur dritten Station reisen die Springer nach Innsbruck, wo am 4. Januar der Wettbewerb von der imposanten Bergiselschanze hoch über den Dächern der Tiroler Hauptstadt vonstattengeht.

Ein guter Freund! Wozu Severin Freund bei dieser Vierschanzentournee fähig ist, hat er in Garmisch bewiesen: Mit 138,5 Metern erzielte der 23-Jährige aus Waldkirchen die Höchstweite im 1. Durchgang. Schafft der derzeitige Gesamt-Fünfte jetzt in Innsbruck den Sprung auf das Podest? Live dabei mit  www.Liveticker.TV

 

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GREGOR SCHLIERENZAUER GEWINNT AUCH IN GARMISCH

Gregor Schlierenzauer (AUT, Fischer) hat nach dem Auftaktspringen in Oberstdorf auch das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen für sich entschieden. Der Österreicher siegte vor seinem Kollegen Andreas Kofler (AUT, Fischer) und Daiki Ito (JPN, Fischer).

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Auf den Spuren von Sven Hannawald

Kann Gregor Schlierenzauer es als erster Springer seit Sven Hannawald schaffen, alle vier Springen der Tournee zu gewinnen? Nach seinem heutigen Sieg ist weiter alles möglich. Schlierenzauer zeigte auch beim Neujahrsspringen in Garmisch eine sehr gute Form und gewann mit etwa vier Punkten Vorsprung auf seinen Teamkollegen Andreas Kofler. Daiki Ito lag im Endklassement weniger als einen Punkt dahinter. Der Japaner zeigte zwei sensationelle Sprünge, hatte in beiden Durchgängen bei der Landung schwer zu kämpfen, um den Sprung zu stehen.

Stoch und Takeuchi Vierte

Punktgleich sicherten sich Kamil Stoch (POL, Fischer) und Taku Takeuchi (JPN, Fischer) den vierten Rang nur um Haaresbreite hinter dem Podium. Auch Thomas Morgenstern (AUT, Fischer) als Sechster wies nur 6,6 Punkte Rückstand auf Schlierenzauer auf. Severin Freund (GER, Fischer) fiel im Finale noch auf Rang sieben vor Roman Koudelka (CZE, Fischer), Anders Bardal (NOR, Fischer) und Simon Ammann (SUI, Fischer) zurück.

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Die Überflieger starten durch! Trotz schwachem Saisonstart war Gregor Schlierenzauer für unsere Bookies von Beginn an der große Tournee-Favorit. Zu Recht, wie wir in Oberstdorf gesehen haben: Seinem zweitplatzierten ÖSV-Kollegen Kofler nahm er insgesamt sieben Meter ab! Dominiert der bald 22-Jährige auch am Neujahrstag in Garmisch? Bei uns sind Sie ab 14:00 Uhr live dabei.

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UPDATE: GREGOR SCHLIERENZAUER FEIERT ZWEITEN SAISONSIEG

Gregor Schlierenzauer (AUT, Fischer) hat beim Auftakt der Vierschanzentournee in Oberstdorf seinen zweiten Saisonsieg gefeiert. Der Österreicher verwies seine Mannschaftskollegen Andreas Kofler (AUT, Fischer) und Thomas Morgenstern (AUT, Fischer) auf die weiteren Podestplätze.

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Schlierenzauer unschlagbar

Vor allem mit einem sensationellen Satz im Finale auf 137 Meter hat Gregor Schlierenzauer sich endgültig als Anwärter auf den Sieg der Vierschanzentournee zurückgemeldet. Nach einem durchwachsenen Saisonstart sicherte sich der Tiroler in Oberstdorf mit riesigem Vorsprung den Tagessieg. Dabei profitierte er aber auch vom Beinahe-Sturz seines Teamkollegen Andreas Kofler, der von einer Windböe erfasst wurde und bei 133,5 Metern abrudern musste. Dennoch konnte sich Kofler dank seiner Führung aus dem ersten Wertungsdurchgang, der wegen schwieriger Wind- und Schneebedingungen nach mehreren Pausen abgebrochen und erneut gestartet werden musste, knapp vor seinem Kollegen Thomas Morgenstern und Severin Freund (GER, Fischer) behaupten. Daiki Ito (JPN, Fischer) sicherte sich den fünften Rang vor Anders Bardal (NOR, Fischer) und Roman Koudelka (CZE, Fischer). Robert Kranjec (SLO, Fischer) kam als Neunter vor Richard Freitag (GER, Fischer) in die Wertung.

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Die Vierschanzen-Tournee feiert ihren 60. Geburtstag. Los geht’s mit der Jubiläums-Ausgabe am Freitag in Oberstdorf, wo im letzten Jahr Thomas Morgenstern triumphierte. Kann der ÖSV-Star den Erfolg wiederholen, setzt sich Weltcup-Leader Andreas Kofler durch, sorgt Simon Ammann für eine kleine Sensation oder klappt’s gar mit einem DSV-Heimsieg durch Richard Freitag?

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UPDATE: Skisprung Herren – 60. Vierschanzentournee

Mit der Qualifikation fällt am 29. Dezember in Oberstdorf der Startschuss zur 60. Vierschanzentournee Bundestrainer Werner Schuster hat insgesamt zwölf Athleten für die beiden Springen in Deutschland nominiert und hofft auf eine Fortsetzung der Erfolgsserie seiner Athleten.

Oberstdorf (GER), Garmisch-Partenkirchen (GER), Innsbruck (AUT), Bischofshofen (AUT)
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Programm Oberstdorf (HS137, GER)
Do., 29.12.2011, 16.30 Uhr: Qualifikation, Schattenbergschanze Oberstdorf HS137
Fr., 30.12.2011, 16.30 Uhr: 1.Wertungsdurchgang (50 Teilnehmer), Schattenbergschanze Oberstdorf HS137

Programm Garmisch-Partenkirchen (HS140, GER)
Sa., 31.12.2011, 14.00 Uhr: Qualifikation, Große Olympiaschanze HS140
So., 01.01.2012, 14.00 Uhr: 1. Wertungsdurchgang (50 Teilnehmer), Große Olympiaschanze HS140

Programm Innsbruck (HS130, AUT)
Mo., 03.01.2012
, 13.45 Uhr: Qualifikation, Bergisel-Schanze HS130
Di., 04.01.2012, 13.45 Uhr: 1. Wertungsdurchgang (50 Teilnehmer), Bergisel-Schanze HS130

Programm Bischofshofen (HS140, AUT)
Do., 05.01.2012
, 16.30 Uhr: Qualifikation, Paul-Außerleitner-Schanze HS140
Fr., 06.01.2012, 16.30 Uhr: 1. Wertungsdurchgang (50 Teilnehmer), Paul-Außerleitner-Schanze HS140

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Bundestrainer Werner Schuster hat für die ersten beiden Springen insgesamt zwölf DSV-Athleten nominiert.

– Pascal Bodmer (SV Meßstetten)
– Severin Freund (WSV Rastbüchl)
– Richard Freitag (SG Nickelhütte Aue)
– Stephan Hocke (WSV Schmiedefeld)
– Maximilian Mechler (WSV Isny)
– Michael Neumayer (SK Berchtesgaden)
– Martin Schmitt (SC Furtwangen)
– Felix Schoft (SC Partenkirchen)
– Andreas Wank (WSV Oberhof 05)
– Markus Eisenbichler (TSV Siegsdorf)
– Daniel Wenig (SK Berchtesgaden)
– David Winkler (SK Winterberg)

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AKTUELLE INFORMATIONEN UND STATEMENTS

Werner Schuster, Bundestrainer Skisprung

Nominierung

„Zum Auftaktspringen der Vierschanzentournee treten wir mit insgesamt zwölf Athleten an. Zur Gruppe der Weltcup-Springer stoßen mit Daniel Wenig, Markus Eisenbichler und David Winkler drei Aktive aus dem B-Kader unter der Leitung von Ronny Hornschuh zum Team. Danny Queck, der Sieger des COCs von Erzurum (TUR), wird in Engelberg (SUI) zwei weitere Continentalcups absolvieren, um einerseits an seiner Wettkampfstabilität zu arbeiten und um andererseits zu versuchen, einen Quotenplatz für die nächste Periode zu erspringen. Queck stößt möglicherweise in Garmisch-Partenkirchen zur Tournee-Mannschaft.

Bisheriger Saisonverlauf

Unser Team befindet sich nach wie vor in einer Umbruchphase. Mit dem Karriereende von Michael Uhrmann mussten wir den Weggang eines arrivierten Athleten kompensieren. Umso erfreulicher ist unser guter Start in den Weltcup-Winter. Neben Severin Freund ist es uns mit Richard Freitag gelungen, einen weiteren Mann in den Top-Ten zu platzieren.

Ebenfalls sehr positiv ist es zu bewerten, dass mit Maximilian Mechler und Stephan Hocke zwei andere Athleten den Aufwärtstrend in unserem Team unterstreichen konnten. Beide haben sich Schritt für Schritt nach vorne gearbeitet und präsentieren sich als stabile und wertvolle Weltcup-Starter. Auch Michael Neumayer ist mit guten Leistungen in die Saison gestartet und hat sich ein weiteres Mal als ein verlässlicher Skispringer präsentiert.

Unsere COC-Mannschaft hat sich nach verhaltenem Einstieg steigern können und die Jungs sind heiß, sich im Rahmen der Tournee zeigen zu können.

Tournee-Vorbereitung

Im Anschluss an das Weltcup-Wochenende von Engelberg haben wir noch einmal einen Tag dort trainiert. Es war ein sehr wertvoller Trainingstag, da wir dort unter anderem noch notwendige Abstimmungen im Materialbereich vornehmen konnten. Leider war es aufgrund der Wetterverhältnisse nicht mehr möglich, noch vor Weihnachten in Oberstdorf einen Lehrgang durchzuführen. Richard Freitag konnte stattdessen ein Sprungtraining mit seinem Heimtrainer Tino Haase auf der bestens präparierten Schanze von Oberwiesenthal durchführen. Alle anderen nutzen die Tage für ein individuelles Athletiktraining und zur mentalen Erholung, um frisch und sprunghungrig in die Tournee zu starten.

Ziele

Severin Freund und Richard Freitag haben sich mit ihren Vorleistungen unter den Top-Ten festgesetzt und damit die Grundlage geschaffen, um bei der anstehenden Vierschanzentournee im Tagesgeschäft eine tragende Rolle spielen zu können. Diese Situation haben wir uns immer gewünscht, und mit entsprechend breiter Brust wollen wir nun in die Tournee starten. Beide Athleten sind in der Lage, bei jedem einzelnen Springen um einen Podestplätze mitzukämpfen. Was die Gesamtwertung angeht, so kann man hierzu frühestens nach dem zweiten Springen in Deutschland Spekulationen anstellen. Was wir uns von Anfang an vornehmen, ist: tolle und spannende Wettkämpfe zu liefern und Begeisterung bei den Zuschauer zu entfachen. Von dieser Begeisterung sollen sich unsere Athleten tragen lassen.

Zur 60. Vierschanzentournee

Mit jedem Jahr wächst die Bedeutung der Tournee ein Stück weiter. Wenn sich in der heutigen schnelllebigen Zeit ein solches Event hält und sogar noch größer wird, muss es eine gute Idee sein. Etwas Besonderes ist die 60. Tournee vielleicht für Zahlenfetischisten, die sich ausrechnen wollen, was zehn Jahre nach dem Vierfachsieg wohl passieren wird. Generell ist jede Tournee etwas Spezielles.“

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Severin Freund

„Die Tournee ist für mich etwas ganz Besonderes. Schon allein, wenn ich an den Auftakt in Oberstdorf denke, an das volle Stadion, die Stimmung, dann bekomme ich Gänsehaut. Die Atmosphäre ist einzigartig und ich betrachte es als Privileg, mit dabei sein zu können.

Ich reise mit einem guten Gefühl zur Tournee, denn mit meinen Leistungen in der bisherigen Saison bin ich zufrieden. Es läuft genau so, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich hatte mir vorgenommen, an meine Erfolge des letzten Winters anzuschließen und das ist mir bisher gut gelungen. Ich halte auch in meinem zweiten Jahr den Kontakt zur Weltspitze und habe mich nach dem ersten Saisondrittel mit meinem aktuell sechsten Platz der Weltrangliste unter den Top-Ten festgesetzt.

Die Stimmung im Team ist sehr gut, jeder arbeitet konzentriert an seinen Baustellen, und die bisherigen Ergebnisse haben gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ein starkes Team ist für jeden einzelnen wichtig, denn man kann sich an den Kollegen im Training orientieren und das macht es einem wiederum einfacher, im Wettkampf gut zu springen.

Ich selbst habe mir für die Tournee eine gute Ausgangsposition geschaffen. Ich bin vorqualifiziert und werde versuchen, diesen Vorteil bestmöglich zu nutzen. Mit dem Status, zum erweiterten Kreis der Favoriten zu zählen, komme ich gut klar. Denn unter den Top-Ten zu landen ist eh mein Anspruch. Mein Ziel ist es, in Oberstdorf gut in die Tournee zu starten, um die Grundlage für ein positives Gesamtergebnis zu schaffen. Im letzten Jahr war ich Zwölfter der Tournee-Wertung. Heuer will ich am Ende ein einstelliges Ergebnis erreichen.

Weihnachten haben meine Freundin und ich bei unseren Familien verbracht. Es waren sehr angenehme und ruhige Tage, in denen ich Kraft für die Tournee getankt habe.“

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Richard Freitag

„Ich freue mich sehr auf die Vierschanzentournee. Es wird nach 2009/10 und 2010/11 meine dritte Teilnahme. Bisher bin ich jedes Mal durchgesprungen und konnte in Innsbruck 2010 mit Rang 30 auch den ersten Weltcup-Punkt meiner Karriere einspringen. Im vergangenen Jahr gelangen mir deutlich bessere Ergebnisse. Am Ende rangierte ich auf Platz 17 der Gesamtwertung.

Obwohl die Ausgangssituation für die anstehende Tournee sich aufgrund meiner Vorleistungen deutlich von meinen bisherigen Teilnahmen unterscheidet, möchte ich wieder Augen und Ohren offenhalten, um diese einzigartige Stimmung aufnehmen zu können. Es ist einfach ein unglaublich tolles Gefühl, in den vollen Arenen vor einem begeisterten Publikum zu springen, das einen anfeuert. Die Motivation ist da für jeden Springer enorm hoch. Besonders, wenn es einem dann auch gelingt, gute Sprünge zu zeigen – dann sind das wirklich große Momente, die man in vollen Zügen genießt.

Mein Ziel für die Tournee ist es, mich weiterhin unter den zehn besten Skispringern der Welt festzusetzen. Auch wenn das aufgrund des veränderten Modus mit den K.-o.-Duellen anders wird als in einem normalen Weltcup-Springen, möchte ich mit konstant guten Sprüngen dieses Ziel erreichen. Um ganz nach vorne zu kommen, muss einfach alles zusammenpassen. Die Ausgangssituation ist gut, denn als Vierter der aktuellen Weltcup-Wertung bin ich vorqualifiziert und habe damit den Vorteil eines zusätzlichen „Trainingssprungs“.

Der Start in Oberstdorf kommt mir entgegen. Ich kenne die Schanze vom Training und weiß, dass ich mit der Anlage gut zurechtkomme. Kniffelig wird sicherlich das Springen in Innsbruck. Selbst kleinste Fehler haben auf der Bergisel-Schanze große Wirkung. Dort wird es entscheidend sein, seine sieben Sachen beieinander zu haben.

Weihnachten habe ich im Kreis meiner Familie verbracht. Die besinnliche und ruhige Stimmung mit vielen kleinen Höhepunkten und gutem Essen habe ich sehr genossen. Jetzt fühle ich mich gut gerüstet für den ersten Saisonhöhepunkt: die Vierschanzentournee!“

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Martin Schmitt

„Meine Tourneevorbereitung habe ich zusammen mit Trainer Jens Deimel in Lillehammer absolviert. Insgesamt trainierte ich vier Tage auf der großen Schanze. Mit der notwendigen Ruhe konnte ich an meiner Technik arbeiten und auch letzte Abstimmungen im Materialbereich vornehmen.

Die optimale Bewegungsvorstellung meines Sprungs habe ich mir in Lillehammer erarbeitet. Jetzt, bei der Tournee, geht es darum, von Beginn an jeden Sprung zu nutzen, um in Training und Wettkampf diese Vorstellung bestmöglich umzusetzen. Dass die Tournee auf den Schanzen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen beginnt, kommt mir sicherlich entgegen, da ich diese Anlagen gut kenne.

Obwohl ich zum 16. Mal an der Tournee teilnehme, ist die Faszination immer noch ungebrochen. Es ist einfach das erste große Highlight im Jahr mit spannenden Wettkämpfen vor vielen Zuschauern. Die Stimmung in den Stadien ist fantastisch, da will jeder Athlet zeigen was er kann. Ich freu mich sehr auf diese 60. Vierschanzentournee und möchte mich natürlich bestmöglich präsentieren.“

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Horst Hüttel, Sportlicher Leiter Skisprung/Nordische Kombination

„Unser Gesamtsystem gewinnt an Qualität und es fügen sich mehr und mehr die entscheidenden Bausteine zusammen. Die Situation, dass wir dieses Jahr mit zwei Athleten unter den Top-Sechs im Gesamtweltcup und auf Platz zwei in der Nationenwertung in die Vierschanzentournee starten, zeigt, dass wir inhaltliche Wege gefunden haben auf denen sich talentierte Athleten in die Weltspitze entwickeln können.

Dies gibt uns für die Zukunft definitiv Sicherheit und Kraft, unabhängig vom Ergebnis der Tournee. Es zeigt allen anderen deutschen Athleten, was in unserem Land und mit unseren Möglichkeiten erreicht werden kann, und dieses Bewusstsein muss vor allem in den Köpfen unserer jungen Athleten wachsen.

Der Deutsche Skiverband wird weiterhin intensiv daran arbeiten, den Skisprung in seiner Gesamtheit optimal zu fördern, denn eines Tages wollen wir die Tournee auch wieder gewinnen.

Konsequenz und Nachhaltigkeit standen in den letzen Jahren im Mittelpunkt unserer Arbeit und diese beiden zentralen Dinge werden uns auch weiterhin bei dieser Arbeit begleiten.“

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BISHERIGE WELTCUP-PLATZIERUNGEN DER DSV-AKTIVEN

– Pascal Bodmer: –
– Richard Freitag: 9. Kuusamo (FIN), 2./5. Lillehammer (NOR), 6./1. Harrachov (CZE)
– Severin Freund: 6. Kuusamo (FIN), 28./2. Lillehammer (NOR), 10./3. Harrachov (CZE)
– Maximilian Mechler: 30. Kuusamo (FIN), 13./15. Lillehammer (NOR), 30. Harrachov (CZE)
– Michael Neumayer: 14. Kuusamo (FIN), 17./31. Lillehammer (NOR), 20./9. Harrachov (CZR)
– Martin Schmitt : 50./25. Lillehammer (NOR), 29./36. Harrachov (CZE)
– Felix Schoft: 25. Kuusamo (FIN)
– Andreas Wank: 47. Kuusamo (FIN), 29./10. Lillehammer (NOR), 32./41. Harrachov (CZE)

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PODESTPLÄTZE DER VIERSCHANZENTOURNEE 1953 bis 2010 (Platz 1/2/3 der Gesamtwertung)

2010/11 – Thomas Morgenstern (AUT)/Simon Ammann (SUI)/Tom Hilde (NOR)
2009/10 – Andreas Kofler (AUT)/Janne Ahonen (FIN)/Wolgang Loitzl (AUT)
2008/09 – Wolgang Loitzl (AUT)/Simon Ammann (SUI)/Gregor Schlierenzauer (AUT)
2007/08 – Janne Ahonen (FIN)/Thomas Morgenstern (AUT)/Michael Neumayer (GER)
2006/07 – Anders Jacobsen (NOR)/Gregor Schlierenzauer (AUT)/Simon Ammann (SUI)
2005/06 – Janne Ahonen (FIN)/Jakub Janda (CZE), zwei Sieger/Roar Ljøkelsøy (NOR)
2004/05 – Janne Ahonen (FIN)/Martin Höllwarth (AUT)/Thomas Morgenstern (AUT)
2003/04 – Sigurd Pettersen (NOR)/Martin Höllwarth (AUT)/Peter Žonta (SLO)
2002/03 – Janne Ahonen (FIN)/Sven Hannawald (GER)/Adam Małysz (POL)
2001/02 – Sven Hannawald (GER)/Matti Hautamäki (FIN)/Martin Höllwarth (AUT)
2000/01 – Adam Małysz (POL)/Janne Ahonen (FIN)/Martin Schmitt (GER)
1999/00 – Andreas Widhölzl (AUT)/Janne Ahonen (FIN)/Martin Schmitt (GER)
1998/99 – Janne Ahonen (FIN)/Noriaki Kasai (JAP)/Hideharu Miyahira (JAP)
1997/98 – Kazuyoshi Funaki (JAP)/Sven Hannawald (GER)/Janne Ahonen (FIN)
1996/97 – Primož Peterka (SLO)/Andreas Goldberger (AUT)/Dieter Thoma (GER)
1995/96 – Jens Weißflog  (GER) /Ari-Pekka Nikkola (FIN)/Reinhard Schwarzenberger (AUT)
1994/95 – Andreas Goldberger (AUT)/Kazuyoshi Funaki (JAP)/Janne Ahonen (FIN)
1993/94 – Espen Bredesen (NOR)/Jens Weißflog (GER)/Andreas Goldberger (AUT)
1992/93 – Andreas Goldberger (AUT)/Noriaki Kasai (JAP)/Jaroslav Sakala (CZE)
1991/92 – Toni Nieminen (FIN)/Martin Höllwarth (AUT)/Werner Rathmayr (AUT)
1990/91 – Jens Weißflog (GER)/Andreas Felder (AUT)/Dieter Thoma (GER)
1989/90 – Dieter Thoma (BRD)/Jens Weißflog (DDR)/Risto Laakkonen (FIN)
1988/89 – Risto Laakkonen (FIN)/Matti Nykänen (FIN)/Jens Weißflog (DDR)
1987/88 – Matti Nykänen (FIN)/Jens Weißflog (DDR)/Tschechoslowakei Jiří Parma
1986/87 – Ernst Vettori (AUT) /Vegard Opaas (NOR)/Ulf Findeisen (DDR)
1985/86 – Ernst Vettori (AUT)/Franz Neuländtner (AUT)/Jari Puikkonen
1984/85 – Jens Weißflog (DDR)/ Matti Nykänen (FIN)/Klaus Ostwald (DDR)
1983/84 – Jens Weißflog (DDR)/Klaus Ostwald (DDR)/Matti Nykänen (FIN)
1982/83 – Matti Nykänen (FIN)/Jens Weißflog (DDR)/Horst Bulau (CAN)
1981/82 – Manfred Deckert (DDR)/Roger Ruud (NOR)/Per Bergerud (NOR)
1980/81 – Hubert Neuper (AUT)/Armin Kogler (AUT)/Jari Puikkonen (FIN)
1979/80 – Hubert Neuper (AUT)/Henry Glaß (DDR)/Martin Weber (DDR)
1978/79 – Pentti Kokkonen (FIN)/Hans-Jörg Sumi (SUI)/Jochen Danneberg (DDR)
1977/78 – Kari Ylianttila (FIN)/Matthias Buse (DDR)/Martin Weber (DDR)
1976/77 – Jochen Danneberg (DDR)/Walter Steiner (SUI)/Henry Glaß (DDR)
1975/76 – Jochen Danneberg (DDR)/Karl Schnabl (AUT)/Reinhold Bachler (AUT)
1974/75 – Willi Pürstl (AUT)/Edi Federer (AUT)/Karl Schnabl (AUT)
1973/74 – Hans-Georg Aschenbach (DDR)/Walter Steiner (SUI)/Bernd Eckstein (DDR)
1972/73 – Rainer Schmidt (DDR)/Hans-Georg Aschenbach (DDR)/Sergei Boschkow (UdSSR)
1971/72 – Ingolf Mork (NOR)/Henry Glaß (DDR)/Tauno Käyhkö (FIN)
1970/71 – Jiří Raška (CSSR)/Ingolf Mork (NOR)/Zbynek Hubac (CSSR)
1969/70 – Horst Queck (DDR)/Bjørn Wirkola (NOR)/Gari Napalkow (UdSSR)
1968/69 – Bjørn Wirkola (NOR)/Jiří Raška (CSSR)/ Zbynek Hubac (CSSR)
1967/68 – Bjørn Wirkola (NOR)/ Jiří Raška (CSSR)/Dieter Neuendorf (DDR)
1966/67 – Bjørn Wirkola (NOR)/Sepp Lichtenegger (AUT)/Dieter Neuendorf (DDR)
1965/66 – Veikko Kankkonen (FIN)/Dieter Neuendorf (DDR)/Bjørn Wirkola (NOR)
1964/65 – Torgeir Brandtzæg (NOR)/Bjørn Wirkola (NOR)/Dalibor Motejlek (CSSR)
1963/64 – Veikko Kankkonen (FIN)/Torbjørn Yggeseth (NOR)/Baldur Preiml (AUT)
1962/63 – Toralf Engan (NOR)/Torbjørn Yggeseth (NOR)/Max Bolkart (BRD)
1961/62 – Eino Kirjonen (FIN)/Willi Egger (BRD)/Hemmo Silvenoinen (FIN)
1960/61 – Helmut Recknagel (DDR)/Otto Leodolter (AUT)/Kalevi Kärkinen (FIN)
1959/60 – Max Bolkart (BRD)/ Albin Plank (AUT)/Otto Leodolter (AUT)
1958/59 – Helmut Recknagel (DDR)/ Walter Habersatter (AUT)/Arne Hoel (NOR)
1957/58 – Helmut Recknagel (DDR)/Nikolai Schamow (UdSSR)/Nikolai Kamenski (UdSSR)
1956/57 – Pentti Uotinen (FIN)/Eino Kirjonen (FIN)/Max Bolkart (BRD)
1955/56 – Nikolai Kamenski (UdSSR)/Sepp Bradl (AUT)/Nikolai Schamow (UdSSR)
1954/55 – Hemmo Silvennoinen (FIN)/Eino Kirjonen (FIN)/Aulis Kallakorpi (FIN)
1953/54 – Olav Bjørnstad (NOR)/Eino Kirjonen (FIN)/Sepp Bradl (AUT)
1952/53 – Sepp Bradl (AUT)/Halvor Næs (NOR)/Asgeir Dølplads (NOR)

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Das Highlight des Weltcupwinters 2011/12 ist für die Skispringer die 60. Auflage der Vierschanzentournee. Eurosport überträgt wieder LIVE von allen Qualifikations- und Wertungstagen der vier Stationen in Bayern und Österreich. www.Liveticker.TV

Traditionell beginnt die Tournee mit dem Auftaktspringen auf der Schattenbergschanze in Oberstdorf, gefolgt vom Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen, das auf der 2007 umgebauten „Großen Olympiaschanze“ stattfindet.

Zur dritten Station reisen die Springer nach Innsbruck, wo am 4. Januar der Wettbewerb von der imposanten Bergiselschanze hoch über den Dächern der Tiroler Hauptstadt vonstattengeht. Schauplatz für das abschließende Springen der Vierschanzentournee 2011/12 ist wie jedes Jahr am 6. Januar die Paul-Ausserleitnerschanze in Bischofshofen, 50km südlich von Salzburg.

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Zu den diesjährigen Favoriten gehören natürlich vor allem Sieger und Platzierte von Weltcup und Vierschanzentournee 2010/11. Für den Österreichischen Skiverband könnte es wieder ein ähnlicher Heimerfolg werden, wenn Vorjahressieger und Topfavorit Thomas Morgenstern und seine Teamkollegen Andi Kofler, Martin Koch oder Manuel Fettner ihre Form des letzten Winters bestätigen können.

Am ehesten ist wohl dem Schweizer Simon Ammann oder vielleicht auch – nach Adam Malyszs Karriereende – der neuen polnischen Nummer 1 Kamil Stoch zuzutrauen, in die rot-weiß-rote Phalanx vorzustoßen.

Die deutschen Starter werden kaum um den Titel mitspringen, Top-Ten-Platzierungen sind aber Severin Freund, Michael Uhrmann oder Martin Schmidt durchaus zuzutrauen. Am Eurosport-Mikriophon begleiten sind Dirk Thiele und der ehemalige DSV-Skispringer Gerd Siegmund im Einsatz, für Interviews im Zielraum sorgt Sebastian Tiffert.
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