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DTM: Souveräner Schwede – Ekström mit Start-Ziel-Sieg am Nürburgring

Souveräner Schwede – Ekström mit Start-Ziel-Sieg am Nürburgring

Ein guter Start, ein fehlerfreies Rennen und zwei schnelle Boxenstopps. Besser hätte es für den Schweden Mattias Ekström beim sechsten DTM-Lauf des Jahres auf dem Nürburgring nicht laufen können. Der Audi-Pilot feierte nach 49 Runden einen souveränen Start-Ziel-Sieg.  www.Liveticker.TV   

Für den DTM-Champion der Jahre 2004 und 2007 ist es bereits der 15. Sieg seiner Karriere in der populärsten internationalen Tourenwagenserie. Ekström nach dem Rennen: „Das war heute fantastisch. Ich genieße den Sieg mehr als alle anderen davor. 15 Monate musste ich auf diesen Erfolg warten, mir kam es aber wie 50 Monate vor. Das geht einem dann schon wirklich auf die Nerven.“ 

Überglücklich war auch Mercedes-Benz-Pilot Bruno Spengler. In der vorletzten Runde des Rennens überholte er nach einem tollen Zweikampf Mike Rockenfeller und wurde noch Zweiter. Der Kanadier verhinderte so einen Audi-Doppelsieg. Spengler führt weiterhin in der Gesamtwertung und hat nun insgesamt 47 Zähler. „Mein Auto war perfekt und ich merkte, dass Mike etwas Probleme hatte. Dann machte er einen Fehler und ich konnte noch vorbeiziehen. Im Qualifying hatte ich Pech, heute dafür Glück. Acht Punkte sind nach Startplatz vier super“, freute sich Spengler. 

Eine tolle Aufholjagd in einem turbulenten Rennen zeigte Timo Scheider in seinem Audi A4 DTM, der sich um vier Plätze bis auf Rang vier vorkämpfte. Sein Markenkollege Martin Tomczyk, härtester Verfolger von Spengler im Titelkampf, wandelte Startplatz sieben am Ende noch in eine fünfte Position um. Der Lohn für den schnellsten Piloten in einem Fahrzeug des Jahrgangs 2008 waren vier Punkte. In der Gesamtwertung hat Tomczyk einen Rückstand von sieben Zählern auf Spengler. Scheider liegt mit 29 Punkten auf Rang drei. 

Der Brite Jamie Green erwischte einen schlechten Start und fiel von Platz zwei bis auf die sechste Position zurück; mit dieser Platzierung musste sich der Mercedes-Benz-Fahrer nach Zieldurchfahrt zufrieden geben. DTM-Neueinsteiger Edoardo Mortara (Audi) aus Italien wurde Siebter und sammelte damit bereits zum dritten Mal in dieser Saison Punkte. 

Für Diskussionsbedarf sorgten gleich zu Beginn des Rennens die beiden ehemaligen Formel-1-Piloten Ralf Schumacher und David Coulthard (beide Mercedes-Benz). Nach zwei kurz aufeinanderfolgenden Kollisionen schied Schumacher aus, Coulthard fuhr als 17. über die Ziellinie. Beide erhielten dafür von den Sportkommissaren eine Bewährungsstrafe für das nächste Rennen. Bei einem erneuten Vergehen wird der betreffende Fahrer in der Startaufstellung des darauffolgenden Rennens um drei Plätze nach hinten strafversetzt. 

86.500 Zuschauer verfolgten das DTM-Rennwochenende in der Eifel. Nächster Stopp für die 18 DTM-Piloten ist vom 2. bis 4. September in Brands Hatch (GB). 

Dr. Wolfgang Ullrich, Motorsportchef Audi: „Ein sehr gutes Wochenende für Audi. Sieben Audi in den Top-Ten sind hervorragend. Mattias ist zurück. Nach über einem Jahr hat er einfach ein perfektes Rennen gefahren. Das habe ich ein bisschen vermisst. Mike hatte bereits einige Runden Druck von Bruno. Ich habe mir schon gedacht, die zwei Runden schafft er jetzt auch noch. An den Stellen, an denen Bruno hätte überholen können, war immer genug Abstand zwischen den beiden. Leider ist es dann doch schief gegangen. Rocky ist aber bis dahin ein sehr gutes Rennen gefahren.“ 

Norbert Haug, Motorsportchef Mercedes-Benz: „Bruno darf sich heute als Gewinner fühlen. Er hat seine Führung im Gesamtklassement ausgebaut und eine meisterhafte Leistung gezeigt. Gestern hatte er Pech im Qualifying, als er im finalen Durchgang, dem Einzelzeitfahren der besten Vier, das schlechteste Wetter erwischte. Toll, dass er aus Startplatz vier noch einen zweiten Platz gemacht hat. Er ist an Rocky drangeblieben, hat Druck gemacht und so einen Fehler provoziert.“

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Nürburg – Wechselhafte Bedingungen machten das Qualifying zum sechsten DTM-Lauf des Jahres auf dem Nürburgring zum Glücksspiel. Am besten umgesetzt hat das der Schwede Mattias Ekström.  

Der Audi-Pilot fuhr Bestzeit und sicherte sich zum insgesamt 17. Mal in seiner DTM-Karriere Startplatz eins. „Ich bin sehr, sehr glücklich. Wir sind bei Abt erfolgsverwöhnt und ärgerten uns sehr über das bisherige Saisonergebnis. Heute hat alles gepasst, das ist perfekt. Man braucht auch Glück dazu, denn mit Pech kommt man nicht weiter“, berichtete der DTM-Champion von 2004 und 2007. Ekström benötigte für den 3,629 Kilometer langen Nürburgring 1:32,066 Minuten. 

Mit einem deutlichen Rückstand von 3,180 Sekunden verbuchte der Brite Jamie Green (Mercedes-Benz) die zweitbeste Zeit im finalen Qualifyingabschnitt. „Das waren heute wirklich sehr schwierige  Bedingungen. Das Timing für die Runde war das A und O. Ich bin mit dem zweiten Platz sehr zufrieden, er gibt mir alle Möglichkeiten für das Rennen“, sagte der Mercedes-Benz-Fahrer.  

DTM – Deutsche Tourenwagen Masters
Das Rennen – 6. Lauf auf dem Nürburgring
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Sehr glücklich zeigte sich Audi-Pilot Mike Rockenfeller nach dem Qualifying. Nach seinem Erfolg beim zweiten Saisonrennen in Zandvoort und seinem schweren Unfall beim 24h-Rennen in Le Mans lief es für den 27-Jährigen nicht gut. Vor heimischen Fans erreichte der Mann aus Neuwied Startplatz drei. Erstmals im vierten Qualifyingabschnitt geschlagen geben musste sich Tabellenführer Bruno Spengler (Mercedes-Benz). Der Kanadier, der bisher vier von fünf Qualifyings für sich entschied, startet aus der zweiten Reihe als Vierter. 

Wieder einmal sehr überzeugend präsentierte sich DTM-Neuling Edoardo Mortara aus Italien. Mit seinem Audi A4 DTM wurde der 24-Jährige, der 2010 Champion der Formel 3 Euro Serie wurde, Fünfter und somit bester Pilot eines Fahrzeugs des Jahrgangs 2008. Sechster wurde Mortaras spanischer Markenkollege Miguel Molina. Keine optimale Ausgangssituation für den Kampf um die Führung im Gesamtklassement verschaffte sich Martin Tomczyk (Audi). Der Rosenheimer fand bei wechselhaften Bedingungen nicht den richtigen Zeitpunkt für eine optimale Runde und verzeichnete nur die siebtschnellste Zeit. Tomczyk liegt im Titelkampf mit 36 Punkten drei Zähler hinter dem Führenden Spengler. 

Nach Startplatz zwei beim vergangenen DTM-Rennen auf dem Norisring geht der britische Mercedes-Benz-Pilot Gary Paffett in der Eifel nur von Platz 13 ins Rennen. Enttäuscht zeigte sich der Fünftplatzierte der Gesamtwertung, Ralf Schumacher (Mercedes-Benz). Der Kerpener verpasste bei seinem Heimspiel den Sprung in die zweite Qualifying-Runde und muss nun versuchen, von Startposition 17 aus, Plätze gut zu machen. 

Der sechste DTM-Lauf des Jahres geht über 49 Runden und insgesamt 177,821 Kilometer. Start ist um 14:00 Uhr. Die ARD berichtet live ab 13:45 Uhr.


LIVE: Sonntag, 07.08.2011 – 13.45 Uhr – ARD
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