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Beckenbauer macht Bayern Mut: „Real nur eine normale Spitzenmannschaft“

Beckenbauer macht Bayern Mut: "Real nur eine normale Spitzenmannschaft"

Beckenbauer macht Bayern Mut: "Real nur eine normale Spitzenmannschaft"

Unterföhring – In Sky90 debattierten u.a. Uli Hoeneß und Franz Beckenbauer, Präsident und Ehrenpräsident des FC Bayern München, rund um aktuelle Themen.

Sky Experte Franz Beckenbauer…

…über das anstehende Champions-League-Halbfinale gegen Real Madrid: „Nachteil ist das erste Spiel in München. Ich hätte es lieber umgekehrt gesehen. Das ist aber nun mal so, da gibt’s kein Lamentieren. Wenn die Bayern so spielen über 90 Minuten wie sie in den zweiten 45 Minuten gegen Dortmund gespielt haben, dann haben sie eine Chance. Ich habe Real gesehen, sie sind eine normale, eine kompakte Mannschaft. Sie haben nicht die Leichtigkeit des FC Barcelona. Sie sind eigentlich fast eine ganz normale Spitzenmannschaft. Wenn man sie unter Druck setzt, schnell nach vorne spielt, dann kann’s gut gehen.“

…über Thomas Müller: „Es ist auffällig, dass er nicht das bringt, was er schon mal gebracht hat. Es war schön ihm zuzusehen, als er in die erste Mannschaft gekommen ist. Er hat unbekümmert drauflos gespielt, vorne was bewegt. Auch bei Ballverlust geht er jetzt nicht mehr so hinterher. Heute hat er nicht mehr so die Frische. Er spielt nicht mehr so mannschaftsdienlich wie am Anfang, als er neu in die Mannschaft gekommen ist. Vielleicht denkt er zu viel, vielleicht war es auch zu viel, in dem einen Jahr war er der Shootingstar schlechthin. Ich dachte, er verkraftet das mehr. Ich bin nicht begeistert von dem, was er spielt. Er kann mehr. Wenn du einen hast, der selten anwesend ist, da hat auch der Gomez Schwierigkeiten sich zu behaupten, hat niemanden, mit dem er spielen kann.“

…über das Zweikampfverhalten der Bayern im Spiel gegen Dortmund: „Wütend war ich nicht, aber sprachlos. Hier geht’s um die Deutsche Meisterschaft. Ich weiß immer noch nicht: waren die Bayern so zurückhaltend oder waren die Dortmunder so stark? Aber die Dortmunder haben in den ersten 45 Minuten ganz klar dominieret. Was mich so ärgert, ist, wir waren so weit weg vom Gegenspieler. Die Spieler können den Bal annehmen, sich drehen. Umgekehrt: Fragen wir mal den Gomez, den Robben. Die hatten gar keine Zeit den Ball zu kontrollieren. Aber das muss man, man muss den Gegner unter Druck setzen, das wird auch gegen Real Madrid wichtig sein, und das funktioniert nicht mit Zuschauen.“

…über den Elfmeter-Fehlschuss von Arjen Robben: „Der Gefoulte schießt grundsätzlich nicht. Das ist ein Gesetz. Ich finde es ja mutig, dass er den Ball nimmt. Aber es gibt im Fußball Gesetze.“

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Uli Hoeneß (Präsident FC Bayern München)…

…über die Saison des FC Bayern: „Wollen wir mal die Saison abwarten, wie sie am Ende aussieht. Sollten wir ins Champions-League-Finale kommen, dann werde ich hier mit 10 Klauen sagen, wir haben eine Supersaison gespielt. Wir haben immer gesagt, wir wollen zu den Besten in Europa und da sind wir jetzt. Fast nur der FC Bayern hat dazu beigetragen, dass wir den vierten Startplatz für die Champions League jetzt haben.“

…zu den Verhandlungen um eine Verlängerung mit Arjen Robben: „Ich denke, dass der Vorstand um Christian Nerlinger in engstem Kontakt zu ihm steht und ich bin guter Dinge, dass es jetzt zeitnah zu einem Abschluss kommt. Aber das ist Aufgabe des Vorstands, das endgültig klarzumachen. Er hat noch Vertrag bis 2013. Das Wohl und Wehe hängt jetzt nicht von der Vertragsverlängerung ab. Das wird mir alles viel zu hoch gehängt.“

…auf die Frage, warum er nach der Niederlage in Dortmund noch minutenlang auf der Tribüne gesessen sei: „Die Leute haben uns alle gefragt, warum wir alle drei so lange da oben gesessen sind. Die Erklärung ist ganz einfach. Wir müssen nach dem Spiel über den Platz laufen. Sie können sich ja vorstellen, dass wir uns dann von 80.000 von der Südkurve einiges anhören dürften, das wollten wir nicht provozieren. Wobei ich sagen muss, dass die Dortmunder immer korrekt sind, nicht unfair.“

…über seinen Gefühlszustand nach der Niederlage in Dortmund: „Man ist natürlich sehr mitgenommen von den letzten fünf Minuten. Wenn man in der 85. Minute einen Elfer bekommt, bei einem Schützen, der elfmal in Folge getroffen hat, dass es dann 1:1 steht. Von daher ist man danach sehr mit sich selbst beschäftigt. Deswegen kann man sagen was man will. Ein 1:1 wäre gerecht gewesen.“

…über die Situation ohne Meistertitel: „Ich finde jetzt nicht, dass die Welt untergeht. Wir haben jetzt im Champions-League-Halbfinale Real Madrid, wir haben das Pokalfinale. Und wenn Sie mir vor der Saison gesagt hätten, was nehmen Sie lieber: Das Champions-League-Finale in München oder die Deutsche Meisterschaft? Die Antwort ist klar.“

…über die Elfmeterschützen-Diskussion nach Robbens Fehlschuss: „Fakt ist: Robben ist Torschütze Nummer eins. Wenn ein Spieler über den Haufen getreten wird, ist das klar, dass er nicht antritt. Aber er war nicht verletzt. Er hatte die letzten elf gemacht, er war der Torschütze Nummer eins auf dem Feld. Jetzt frage ich: Wenn Heynckes in dem Moment von außen Einfluss nimmt und sagt, der Schweinsteiger soll schießen und er verschießt. Was ist dann los? Wenn der Gomez auf dem Platz gewesen wäre, bin ich mir ziemlich sicher, dass der Arjen dem Gomez den Ball überlassen hätte.“ Wie er Robben danach behandelt habe: „Ich bin der erste, der einen Spieler dann in den Arm nimmt und sagt: Arjen, es geht weiter, so was passiert im Fußball.“

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