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Bayer-Kapitän Rolfes überzeugt: „Neuanfang ist eingeleitet“

Bayer-Kapitän Rolfes überzeugt: "Neuanfang ist eingeleitet"

Bayer-Kapitän Rolfes überzeugt: "Neuanfang ist eingeleitet"

Unterföhring – Die wichtigsten Stimmen zu den Sonntagsspielen des 29.Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.

Simon Rolfes (Bayer 04 Leverkusen)…

…nach dem 1:1 beim Hamburger SV: „Wir hatten schon in der ersten Halbzeit eine gute Struktur im Spiel, waren defensiv gut organisiert, waren aber noch zu passiv und haben nicht genug Druck gemacht. Das war in der zweiten Halbzeit deutlich besser. Das stimmt mich sehr positiv, dass wir im Spiel unser eigenes Offensivspiel verbessern konnten. Wir haben heute einen Neuanfang eingeleitet. Zwar nicht mit drei Punkten, aber mit einer deutlichen Leistungssteigerung. Wenn wir so weitermachen, werden wir unsere Ziele erreichen.“

…auf die Frage, ob er sich das Trainer-Duo Hyypiä/Lewandowski auch für die nächste Saison vorstellen könne: „Ich denke schon. Ich traue das beiden zu: von der Kompetenz her und vom Fußball-Sachverstand. Es liegt an uns zu zeigen, dass die Arbeit Früchte trägt.“

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Sascha Lewandowski (Co-Trainer Bayer 04 Leverkusen) nach dem Spiel: „Ich muss zwei Dinge positiv herausstellen. Zum einen hat die Truppe schon in der ersten Halbzeit, als wir nicht gut Fußball gespielt haben, unheimlich gut gekämpft und ist marschiert. Von daher war es von der Einstellung her absolut top und ein Riesenschritt nach vorne. Der zweite Punkt ist, dass wir in der zweiten Halbzeit eine Phase hatten zu Beginn von 15 bis 20 Minuten, in denen wir richtig gut Fußball gespielt haben. Darauf können wir aufbauen. Das ist schon mal ein Riesenschritt nach vorne.“

Michael Ballack (Bayer 04 Leverkusen) über sein Comeback: „Ich bin natürlich zufrieden, dass ich so schnell – nach nur vier Tagen Training – in die Mannschaft zurück konnte. Es ist nicht selbstverständlich, dass der Trainer mir das Vertrauen gegeben hat. Aber für mich war es gut.“ Über das Trainerduo Hyypiä/Lewandowski: „Alles Neuland. Man muss sich aneinander gewöhnen und versuchen, schnell den Schalter umlegen. Sie haben probiert der Mannschaft zurückzugeben, dass wir im fußballerischen Bereich wieder Sicherheit gewinnen. Aber da ist natürlich noch Luft nach oben. Für uns geht es nur noch nach oben. Jetzt müssen wir versuchen, einen Schritt dorthin zu machen.“

Heiko Westermann (Hamburger SV) über das 1:1 gegen Bayer Leverkusen: „Das war kein Pech. Wir sind aus der Halbzeit gekommen und haben unser Spiel einfach nicht mehr gemacht. Wir haben darum gebettelt, dass Leverkusen ein Tor macht. Danach hatten wir das Spiel wieder im Griff. Wir hätten die drei Punkte verdient gehabt. “

Frank Arnesen (Sportdirektor Hamburger SV) nach dem 1:1 gegen Bayer Leverkusen: „Wenn es heute einen Gewinner gegeben hätte, hätte es der HSV sein müssen.“ Über den Fehler von Jaroslav Drobny im Vorfeld des Ausgleichstreffers: „Das passiert. Er darf kein Risiko eingehen.“

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Huub Stevens (Trainer Schalke 04)…

…über den 3:0-Sieg gegen Hannover: „Wir wollten den Weg weiter gehen so wie wir in Bilbao gespielt haben. Wir wollten heute unbedingt die drei Punkte einfahren, und das haben wir mit sehr gutem Fußball getan. Wir hatten eine bestimmte Frische nach Donnerstag – das hat damit zu tun, dass wir sechs frische Leute gebracht haben. Es war das Entscheidende, dass wir frischer waren als Hannover.“

…über den Verbleib von Raul: „Ich glaube, dass er sich wohlfühlt. Aber es geht nicht um sein Wohlfühlen, sondern um das der Familie. Er ist ein Familienvater, und davor muss man Respekt haben. Wenn er sich irgendwo anders wohler fühlt, auch in dem Sinn, dass er über zwei Jahre unterschrieben kann, kann ich mir vorstellen, dass er noch einmal einen Schritt machen möchte. Auf der anderen Seite erhofft man sich auch, dass er noch ein Jahr hier bleibt.“

…über die Auswechslung des Spaniers: „Er ist 34 Jahre. Wenn es so läuft wie heute, kann man ihn einige Minuten schonen.“

Horst Heldt (Sportdirektor Schalke 04) über die Verhandlungen mit Raul: „Es ist eine persönliche Entscheidung, und die muss wohl überlegt sein. Deswegen braucht er noch ein bisschen Zeit, und die Zeit bekommt er. Es ist nicht das Entscheidende, morgen zu wissen, ob er bleibt, sondern dass er voller Überzeugung bei uns bleibt. Es wird mit Sicherheit wieder Familienrat halten und dann wird die Familie entscheiden.“

Christoph Metzelder (Schalke 04)…

…nach dem Spiel: „Die Mannschaft hat heute wieder bewiesen, dass sie umschalten kann und trotz der Belastung, getragen von den Fans, eine solches Spiel abliefern kann.“

…über den Verbleib von Raul: „Natürlich bin ich sein erster Ansprechpartner. Ich habe mit den Gesprächen aber nichts zu tun. Das ist auch kein Thema in der Mannschaft. Das ist eine Entscheidung, die er treffen muss, die er mit seiner Familie treffen muss. Ich glaube, seine Kinder würden ganz gerne noch weitere Spiele von da oben mit ansehen und ihn anfeuern. Das einige Argument für Katar wäre, dass man sehr viel Zeit am Strand für seine Kinder hat. Sein wichtigster Wert ist die Familie. Wenn er sich so entscheidet, muss man das respektieren.“

…über die Chancen auf den dritten Tabellenplatz: „Es war ein weiterer Schritt. Wir haben den Punktabstand vergrößern können. Der Sieg war wichtig für unsere Moral, aber auch ein Zeichen Richtung Mönchengladbach, dass wir uns momentan keine Schwäche erlauben und den dritten Platz verteidigen werden.“

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Lars Unnerstall (Schalke 04) nach dem Spiel: „Wir haben super gespielt und in der Höhe verdient gewonnen. Nach dem Ausscheiden war es wichtig, dass wir heute ohne Fehler hoch gewinnen.“ Über die Perspektive: „Wir wollen nächstes Jahr direkt in die Champions League kommen. Und dafür müssen wir jedes Spiel gewinnen. Wenn wir weiter so spielen wird es klappen mit dem dritten Platz.“

Mirko Slomka (Trainer Hannover 96) nach dem Spiel: „Wir hatten, ehrlich gesagt, keine Chance. Ein hochverdienter Sieg für Schalke. Wir waren absolut chancenlos. Sie wirkten kräftiger, williger, entschlossener. Wir müssen es am Mittwoch viel besser machen im direkten Duell um die europäischen Plätze gegen Wolfsburg.“

Jan Schlaudraff (Hannover 96) nach dem Spiel: „Ich glaube, dass wir heute von Anfang an keine Chance hatten… Nach dem 0:2 konnten wir einpacken. Wir haben es nicht geschafft, fußballerisch dagegen zu halten. Schalke war uns in allen Belangen überlegen, sowohl spielerisch als auch kämpferisch. Das darf uns natürlich nicht passieren. Wir spielen fast nur lange Bälle hinten raus und hoffen dann auf Glück und den lieben Gott, dass wir irgendwie den Ball verlängert kriegen. Das ist ein bisschen zu wenig. Wir müssen schon versuchen, Fußball zu spielen. Und das ist uns heute nicht gelungen.“ Über die Chancen auf einen Europa-League-Platz: „Die Chance ist weiterhin da. Wir müssen uns nun straffen und schauen, dass wir gegen Wolfsburg drei Punkte holen.“

Mario Eggimann (Hannover 96) nach dem Spiel: „Wir sind nie richtig ins Spiel gekommen. Die Schalker waren unheimlich griffig. Wir müssen auch mal akzeptieren, dass der Gegner besser war. Uns hat ein bisschen die Frische gefehlt, wieso auch immer. Es war eine harte Zeit für die Mannschaft. Am Mittwoch werden wir eine andere Mannschaft sehen.“

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