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Auftakt zur Vierschanzentournee in Oberstdorf

Es ist schon so lange her, dass die jüngeren deutschen Skisprungfans keine oder nur noch rudimentäre Erinnerungen an den letzten deutschen Erfolg bei der Vierschanzentournee haben. 2002 gewann ein gewisser Sven Hannawald – nicht irgendwie, sondern mit Flügen in die Tournee-Geschichtsbücher. Hannawald siegte auf allen vier Schanzen – bis heute eine Einmaligkeit.

Der gebürtige Sachse war im Dezember vor mittlerweile 12 Jahren auch der Beste beim Auftaktspringen in Oberstdorf. Seitdem schauten die Deutschen immer zu, wenn die Tages- oder Gesamtkönige gekrönt wurden. „Das nagt an uns, das wollen wir ändern“, verkündet deshalb Bundestrainer Werner Schuster entschlossen. Und es scheint so, als sollten seine Schützlinge in diesem Winter tatsächlich in der Lage sein, in den Kampf und die Siege in Oberstdorf und Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen eingreifen zu können.

Severin Freund und Richard Freitag tragen in erster Linie die Hoffnungen des Deutschen Ski Verbandes. Vor allem Skiflugweltmeister Freund scheint nicht nur in der entsprechenden Form zu sein, der Bayer verfügt inzwischen auch über die mentale Stärke, all die bei der Tournee einmaligen Umfeld-Bedingungen zu verkraften. Deutschlands erfolgreichster Skispringer aller Zeiten, Jens Weißflog, beschrieb die Situation beim Spektakel um den Jahreswechsel einmal so: „Du bist nie alleine. Kommst Du aus der Wachskabine, stehen die Fans da und wollen Autogramme. Gehst Du zum Training, stehen die Fans da und wollen ein Foto. Nach dem Springen kommen die Journalisten, an wettkampffreien Tagen kommen die Journalisten und die Fans und wenn mal keiner kommt, dann nur, weil man gerade im Auto sitzt und von einem Ort zum anderen fährt.“

Weißflog gewann die Tournee insgesamt vier Mal, noch erfolgreicher war der Finne Janne Ahonen, der gleich fünf Gesamtsiege einheimste. Ahonen fehlt in diesem Jahr, auch Deutschlands Hoffnungsträger Andreas Wellinger muss verletzungsbedingt passen. Dafür ist Kamil Stoch wieder da. Der Pole, der sich unmittelbar vor dem Weltcupauftakt in Klingenthal am Knöchel verletzt hatte, steigt in Oberstdorf in die Saison ein. Was kein Nachteil sein muss, denn der zweifache Olympiasieger von Sotschi geht ausgeruht in die Tournee.

Quelle: Viessmann Werke: 29.12.2013, Oberstdorf, Germany (GER): Marinus Kraus (GER) - FIS world cup ski jumping, four hills tournament, individual HS137, Oberstdorf (GER). www.nordicfocus.com. Laiho/NordicFocus.

Quelle: Viessmann Werke: 29.12.2013, Oberstdorf, Germany (GER): Marinus Kraus (GER) - FIS world cup ski jumping, four hills tournament, individual HS137, Oberstdorf (GER). www.nordicfocus.com. Laiho/NordicFocus.

In Oberstdorf wird Stoch dabei ebenso wie der Rest des Feldes die gleichen äußeren Voraussetzungen vorfinden, wie beim Saisonstart im Vogtland. Mangels Naturschnee haben die Organisatoren eine finnische Firma mit der Produktion der weißen Pracht beauftragt. Die Finnen bauen dabei auf ein System, dass auch bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt Schnee erzeugen kann – von dieser Seite droht dem Auftakt im Allgäu also keine Gefahr.

Und auch in Sachen Zuschauerzuspruch müssen die Organisatoren keine Angst haben. Der Mannschafts-Olympiasieg der Deutschen und die Vorleistungen im ersten Drittel des Winters, vor allem die Siege von Freund und Freitag im Weltcup, haben eine kleine Welle der Euphorie bei den Fans ausgelöst. Gut möglich, dass die Vierschanzentournee deshalb wieder an alte Zeiten anknüpfen kann, als man bei den Stationen in Deutschland und Österreich so etwas wie Länderspiel-Atmosphäre verspürte. Gut möglich auch, dass in diesem Winter eine Serie reißt. Denn sechs Mal in Folge siegten die rot-weiß-roten Adler zuletzt im Gesamtklassement, von Loitzl bis Diethart reicht die Galerie der Champions. Heißester Anwärter auf den nächsten österreichischen Gesamterfolg sind Michael Hayböck, Gregor Schlierenzauer und Stefan Kraft, allesamt unter den Top Ten des Gesamtweltcups. Zu den Favoriten zählen natürlich auch der Tscheche Roman Koudelka, Norwegens Anders Fannemel, die große Schweizer Hoffnung Simon Amann, Japans Altmeister Noriaki Kasai und der Slowene Peter Prevc. Oder wir erleben einen Überraschungssieg wie im letzten Winter, als Nobody Thomas Diethart in die Herzen der Fans und aufs oberste Podest segelte.

Sicher ist nur eines: Auch in ihrer 63. Auflage wird die Vierschanzentournee der Skispringer DAS sportliche Highlight rund um den Jahreswechsel. Mit Siegern und Verlieren, Triumphen und Tragödien, Rekorden und zerplatzten Träumen. Und vielleicht mal wieder mit einem Deutschen, der ganz oben auf dem Treppchen steht.

Quelle: Viessmann Werke

 Das Vierschanzentournee Auftaktspringen in Oberstdorf können Sie natürlich auch in unserem Liveticker verfolgen

LIVE: Samstag, 27.12.2014 – 16.00 Uhr – ARD
Skispringen: Vierschanzentournee 2014/15 –
1. Station in Oberstdorf (Allgäu) –
Qualifikation auf der Schattenbergschanze

 

LIVE: Samstag, 27.12.2014 – 16.00 Uhr – Eurosport
Skispringen: Vierschanzentournee 2014/15 –
1. Station in Oberstdorf (Allgäu) –
Qualifikation auf der Schattenbergschanze

 

LIVE: Samstag, 27.12.2014 – 16.15 Uhr – ORF 1
Skispringen: Vierschanzentournee 2014/15 –
1. Station in Oberstdorf (Allgäu) –
Qualifikation auf der Schattenbergschanze

 

LIVE: Sonntag, 28.12.2014 – 15.55 Uhr – ORF 1
Skispringen: Vierschanzentournee 2014/15 –
1. Station in Oberstdorf (Allgäu) –
10. von 32 Weltcup-Einzelwettbewerben auf der Schattenbergschanze (HS 137)

 

LIVE: Sonntag, 28.12.2014 – 16.15 Uhr – ARD
Skispringen: Vierschanzentournee 2014/15 –
1. Station in Oberstdorf (Allgäu) –
10. von 32 Weltcup-Einzelwettbewerben auf der Schattenbergschanze (HS 137)

 

LIVE: Sonntag, 28.12.2014 – 16.15 Uhr – Eurosport
Skispringen: Vierschanzentournee 2014/15 –
1. Station in Oberstdorf (Allgäu) –
10. von 32 Weltcup-Einzelwettbewerben auf der Schattenbergschanze (HS 137)

 

LIVE: Sonntag, 28.12.2014 – 16.25 Uhr – SF info
Skispringen: Vierschanzentournee 2014/15 –
1. Station in Oberstdorf (Allgäu) –
10. von 32 Weltcup-Einzelwettbewerben auf der Schattenbergschanze (HS 137)

 

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